Stress...

"Haben Sie stress?" - "es herrscht vermutlich so etwas wie Unruhe in Ihnen, eine Art Stress. Zumindest haben deswegen die meisten Frauen ständig kalte Hände und -Füße." - "wieder viel los bei Ihnen?" -Sätze von Ärzten. Immer wieder dieselben Sätze und Fragen. Jedes Mal denke ich mir nur, "Leute, ich bin 24. Habe weder Kinder, noch einen stressigen Beruf. WAS bitte soll mich so derartig stressen?" Dann sehe ich die Anzeichen an meinem Körper. Vorbelastet mit einer chronischen Darmerkrankung und Rheuma- ausgelöst durch psychischen Stress... Lieblingsoma plötzlich verstorben, Eltern getrennt, Haus verloren, etc. Für eine 8 Jährige definitiv zu viel. Und heute? Scheinbar wieder etwas psychisches, denn woher kommen sonst diese schrecklichen Magenschmerzen die mich fast zum heulen bringen. Acht Kilo weniger in 3 Wochen und noch immer kaum Appetit... 59 Kilo bei einer Größe von 1,70m ist jetzt nicht bedenklich wenig, aber es sieht einfach nicht schön aus... vor allem nicht, wenn man von jedem angesprochen wird, wie "krank" man so schnell ausschaut... Der Internist schiebt es auf die chronische Darmkrankheit, die eigentlich seit zehn Jahren (nach einer OP) ruhte. Jetzt geht es wieder los mit Cortison und Schonkost. Nicht dass ich es durch die ständigen Rheumaschübe vermissen konnte. Scheinbar wechseln sich die Krankheiten jetzt wieder ab- warum auch nicht. Die Frage aller Frage ist jedoch wieder: Was stimmt nicht mit mir? Was beschäftigt mich schon wieder seit Monaten, so dass mein Körper jetzt in den "komplett-Streik" geht und wieder alles verwehrt. Wie finde ich es heraus? Es ist zum verrückt werden. Muss ich wieder alles hinwerfen und bei Null anfangen? Was kann dadurch alles kaputt gehen?

4.6.17 00:51, kommentieren

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Neues Jahr - neues Glück... ja, ja.

Meine Vorsätze für 2017 waren eigentlich relativ simple: Ich bin unglücklich, dann muss ich was ändern. Punkt.Theoretisch ganz einfach, oder?Eine Herangehensweise hatte ich noch nicht genau erarbeitet. Ich muss mich auf mein Bauchgefühl verlassen- daher wollte ich mit einfachen Dingen starten.1. Jede Woche einige Minuten eher aufstehen, damit ich morgens nicht so abgehetzt bin. Innerhalb von 30 Minuten duschen, sich fertig machen und dann noch gut aussehen? Klappt nicht. Man wirkt wie eine graue Maus, ob man will oder nicht. Entweder man trägt kein Make-Up oder die Haare sind nur zu einem Knoten zusammen gebunden- wenn man dann noch der Chefin gegenübertritt (die ihre Haare immer gestylt trägt und schick gekleidet ist) und diese dich dann von oben bis unten mustert, dann ist es für mein Selbstwertgefühl vermutlich besser, wenn ich mich mehr um mein Äußeres bemühe. 2. Sportlich betätigen - puh. Ich weiß, man muss es wollen um sich dran zu halten. Zur Zeit bin ich vermutlich der unsportlichste Mensch auf der ganzen Welt. Ich benutze Aufzüge, habe die Druckereinstellung gewechselt, damit ich nicht durch alle Büros laufen muss, um meine Unterlagen zu habe und wenn sich die Einstellung (weiß Gott, warum) doch geändert hat, dann habe ich gewartet bis mir einer die Sachen mitgebracht hat, um nicht aufstehen zu müssen. Sogar beim Pokemon Go spielen mit den Kleinen, sind wir nicht mehr gelaufen, sondern habe ich sie in das Auto gesetzt und bin rum gefahren... alles mit der Begründung dass man so mehr fängt, als in unserem Dorf. Allerdings muss ich mich bewegen- mit meinem Rheuma und dem überschaubar wachsenden Hüftspeck, sollte ich Anreiz genug haben. Vor allem wenn man bedenkt, dass alle Frauen in meiner Familie mit den Jahren viel Bein und Po haben.3. Mein Englisch aufbessern. Leider war ich in der Schule schon nie Fremdsprachenbegabt. Deutsch ist kein Problem, aber andere Sprachen waren nie so mein Ding. Da ich allerdings unbedingt in die Harry Potter-Studios möchte (ja, ich bin ein Potterhead) und ebenso auch nach New York, denke ich, dass dieser "Vorsatz" der einfachste ist.Heute ist der 02.01.2017 und meine Vorsätze laufen dementsprechend.Statt eher aufzustehen, habe ich sogar noch verschlafen. Um dem die Krönung aufzusetzen hatte es in der Nacht noch geschneit (würg) und ich hatte noch mit dem eingeschneite Auto zu kämpfen. Da alle anderen Autofahrer scheinbar Angst vor einer plötzlich auftauchenden Eiswelle hatten, sind sie dementsprechend langsam gefahren- sehr zu meinem Ärger.Ich bin zu spät gekommen, habe erneut den Aufzug benutzt weil ich sowieso genervt war und hatte passend dazu zwei unterschiedliche Socken an, worauf mich meine Chefin netterweise hinwies und mich mit diesem vorwurfsvollen Blick ansah. Vielleicht sollte ich nebenbei an meiner Einstellung arbeiten, während ich versuche die Punkte zu erfüllen. Oder wie schafft man es, den Schweinehund zu überwinden?

2.1.17 18:20, kommentieren